Zum Inhalt springen

WordPress und DSGVO – Kurze Übersicht

teil
mich

Wenn du eine Webseite betreibst, ist es wichtig, dass du dich vorher mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auseinandersetzt. Das ist ein notwendiges Übel um dich selbst vor möglichen Rechtsverstößen und Abmahnungen zu schützen. In diesem Artikel erfährst du, was du als Webseitenbetreiber beachten solltest.

Inhalt

Datenschutzerklärung

Zunächst einmal solltest du sicherstellen, dass deine Webseite eine Datenschutzerklärung enthält. In dieser Erklärung musst du angeben, ob du personenbezogenen Daten du erhebst und wenn ja, welche; wie du diese Daten verarbeitest und zu welchem Zweck du dies tust. Außerdem musst du angeben, welche Rechtsgrundlage du für die Verarbeitung der Daten hast. Die Datenschutzerklärung sollte leicht zugänglich und schnell zu finden sein. Ein Link in der Fußzeile deiner Webseite ist hierfür der perfekte Ort.

Nutzerdaten

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die mögliche Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer. Dieser Fall tritt auf, wenn du Nutzerdaten speicherst. Zum Beispiel wenn sich die Nutzer registrieren oder an einem Newsletter anmelden. Bevor du diese personenbezogene Daten erhebst oder verarbeitest, musst du die Einwilligung der betroffenen Person einholen. Wichtig: Die Einwilligung muss freiwillig sein und der User muss alle Informationen zugänglich haben und der Datenspeicherung bzw. Datenverarbeitung explizit zustimmen. Das bedeutet, dass du die betroffene Person darüber informieren musst, welche Daten du erhebst, zu welchem Zweck und wie lange du sie speicherst.

Sicherheit (SSL)

Außerdem musst du sicherstellen, dass die Daten deiner Nutzerinnen und Nutzer sicher sind. Das bedeutet, dass du angemessene technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen musst, um die Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Missbrauch zu schützen. Du solltest regelmäßig überprüfen, ob die von dir ergriffenen Maßnahmen noch ausreichend sind. Der erste Schritt wäre sicherlich die Installation des SSL Zertifikats!

Dritte

Eine weitere wichtige Regelung der DSGVO betrifft die Übermittlung von personenbezogenen Daten an Dritte. Bevor du personenbezogene Daten an Dritte weitergibst, musst du sicherstellen, dass du dazu berechtigt bist und dass die betroffene Person darüber informiert wurde. Du musst außerdem sicherstellen, dass der Empfänger der Daten die Datenschutzvorschriften einhält.

Kinderschutz

Falls du eine Webseite betreibst, die sich an Kinder richtet, musst du besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. In diesem Fall musst du sicherstellen, dass du die Einwilligung der Eltern oder Erziehungsberechtigten einholst, bevor du personenbezogene Daten von Kindern erhebst oder verarbeitest.

Auch außerhalb der EU

Abschließend ist es wichtig zu erwähnen, dass die DSGVO auch für Webseitenbetreiber außerhalb der EU gilt, wenn sie personenbezogene Daten von EU-Bürgerinnen und -Bürgern erheben oder verarbeiten. Das bedeutet, dass auch Unternehmen aus anderen Ländern die DSGVO beachten müssen, wenn sie mit europäischen Nutzerinnen und Nutzern in Kontakt treten.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die DSGVO für Webseitenbetreiber eine Reihe von Verpflichtungen mit sich bringt. Du musst sicherstellen, dass du eine Datenschutzerklärung hast, die Einwilligung der betroffenen Person einholen, die Daten deiner NutzerInnen und im speziellen die der Kinder schützen, sowie eine Erklärung für eine mögliche Verarbeitung Dritter erläutern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

eugen

eugen

Scrum Master und so. Hab bock auf digitalen Erfolg. Fußball, kochen und digitaler Nomade. Test. 123.

Leave a Replay

Wer bin ich

eugen

eugen

Scrum Master und so. Hab bock auf digitalen Erfolg. Fußball, kochen und digitaler Nomade. Test. 123.

Letzte Beiträge

Lass mir doch nen Follow da!